So viel Sicherheit wie nötig, so wenig Hormone wie möglich
 

Niedrigdosierte Mikropillen verhüten sicher und schließen Nebenwirkungen weitestgehend aus.

Etwa 45 % der in Deutschland lebenden Frauen im gebärfähigen Alter verhüten mit der Pille. Wie eine Studie ergab, sind 80 % Prozent davon mit dieser Verhütungsmethode zufrieden. Trotz der offensichtlich großen Zufriedenheit mit der Pille berichten Frauen dennoch gelegentlich über Nebenwirkungen.

Östrogen und Gestagendosierung vollkommen ausreichend

Niedrig dosierte Mikropillen schließen diese Begleiterscheinungen weitestgehend aus. Bei der Auswahl des Präparates sollten sich Frauen daher unter anderem an der Östrogendosis sowie an Art und Dosis des Gestagens orientieren und dies mit ihrem Frauenarzt besprechen. Denn: Viele Nebenwirkungen werden in Zusammenhang mit der Dosierung des Östrogens gebracht. Besonders niedrig dosierte Mikropillen bieten ein günstiges Dosierungsverhältnis von geringen 20 Mikrogramm Ostrogen und 100 Mikrogramm Gestagen. Warum also mehr einnehmen als wirklich nötig? Bei Verwendung niedrig dosierter Mikropillen mit 20 Mikrogramm Östrogen und 100 Mikrogramm Gestagen nehmen Frauen in 15 Jahren gerade einmal soviel Östrogen zu sich wie bei höher dosierten Mikropillen (z.B. 30 Mikrogramm Östrogen) in 10 Jahren.

Kaum Nebenwirkungen

Nach einer 2001 durchgeführten Studie liegen zum ersten Mal placebo kontrollierte Daten für eine Mikropille vor: Über sechs Menstruationszyklen hinweg hatte die eine Hälfte der Frauen eine niedrigdosierte Pille, die andere Hälfte ein Placebo eingenommen. Das Ergebnis: In bezug auf die möglichen Nebenwirkungen kam es beim Vergleich der Resultate beider Gruppen nicht zu statistisch relevanten, das heißt signifikanten Unterschieden. Daraus kann gefolgert werden, dass bei niedrig dosierten Mikropillen mit 20 Mikrogramm Ostrogen gerade soviel Östrogen wie nötig enthalten ist, um zuverlässig zu verhüten, und so wenig wie möglich, um Nebenwirkungen weitestgehend' auszuschließen.

Besonders für die jüngere Generation geeignet

Niedrig dosierte Mikropillen mit ausbalanciertem Hormonverhältnis von 20/100 Mikrogramm eignen sich für Frauen in allen Lebensphasen: Um den jungen Stoffwechsel möglichst wenig zu beeinflussen, ist die niedrig dosierte Mikropille gerade für Teenagerinnen optimal geeignet. Körper und gesundheitsbewsste moderne Frauen erwarten, dass die Pille sicher, aber ohne Nebenwirkungen verhütet.

Was ist eine Mikropille?

  • Die Mikropille ist eine niedrig dosierte Pille aus Östrogenen (weniger als 50 Mikrogramm Ethinylestradiol) und Gestagenen. Östrogene sind weibliche Geschlechtshormone, die vor allem in den Eierstöcken gebildet werden, Gestagene hingegen sind bestimmte Hormone, die im Gelbkörper gebildet werden.
  • Mikropillen werden 21 Tage lang eingenommen, danach folgt eine 7tägige Einnahmepause, während der dann die Regelblutung einsetzt.
  • Die Dosierung ist von Mikropille zu Mikropille unterschiedlich und wurde während der letzten Jahre konsequent immer weiter verringert.
  • Die Mikropille mit der niedrigsten Hormongesamtdosierung auf dem Markt enthält 20 Mikrogramm Östrogen und 100 Mikrogramm Gestagen und ist damit niedriger dosiert als die meisten herkömmlichen Mikropillen.