Aloe vera - eine Wüstenpflanze mit heilender Kraft


Rückbesinnung auf einen einzigartigen Naturstoff - Aloe vera hilft der Haut

Der Verbraucher begegnet heute einer verwirrenden Vielfalt von Produkten, die mit der werbewirksamen Aussage "enthält Aloe vera" verkauft werden. Einige von ihnen beinhalten lediglich wenige Alibi-Tröpfchen, um damit den Verkauf der betreffenden Produkte anzukurbeln. Andere Präparate sind dagegen von hoher Qualität, enthalten hochwirksames Aloe vera-Gel in Reinform und verdienen somit das Vertrauen der Verbraucher.

Aloe vera wird seit Jahrtausenden als wirkungsvolles Mittel zur Körper- und Schönheitspflege und als traditionelle Heil- und Wunderpflanze geschätzt. Im alten Ägypten war sie die Pflanze, deren "Blut" Schönheit, Gesundheit und Unvergänglichkeit verlieh. Heute wird sie als die Königin der Heilpflanzen bezeichnet. Was ist nun aber eigentlich dran an der Wunderpflanze Aloe und welche Produkte garantieren für Qualität?

Bizarre Lilie oder Kaktus

Die Pflanze erinnert in ihrem Aussehen an einen Kaktus, zählt aber zu den Liliengewächsen. Es gibt über 300 verschiedene Arten von Aloe vera, aber nicht jede besitzt heilende Eigenschaften. Die Aloe vera barbadensis Miller verfügt bezogen auf die Haut und den menschlichen Organismus nachweislich über die beste Wirkung. Die bizarren Pflanzen gedeihen in den tropischen Regionen Mittelamerikas wie Yucatan, Guatemala und Kuba. Als Wüstenpflanze kann sie über einen langen Zeitraum in trockenen, heißen Gebieten überleben. Dies ermöglicht ihr der große Feuchtigkeitsspeicher in ihren Blättern, der sich im Laufe von drei bis fünf Jahren füllt und sich zu einem natürlichen Pflanzen-Gel entwickelt.

Kostbare Inhaltsstoffe

Aloe vera speichert in ihrem Blattgel über 200 verschiedene wertvolle Nähr- und Vitalstoffe. Das Gel enthält lebenswichtige Vitamine (Provitamin A, Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C, Vitamin E) sowie essentielle Aminosäuren (etwa Leucin, Lysin, Phenylalanin). Hinzu kommen Mineralstoffe, Spurenelemente (unter anderem Magnesium, Calcium, Eisen, Zink) und Enzyme.

Ihre Heilkraft verdankt sie in erster Linie einem langkettigen Zuckerrmolekül (Mucopolysaccharid). Dieses wird vom Körper selbst gebildet - aber nur bis zur Pubertät. Danach muss es von außen über die Nahrung zugeführt werden. Es wird in alle Zellmembranen eingelagert und bewirkt dort eine Immunstärkung des ganzen Organismus gegen krankmachende Parasiten, Viren, Bakterien und Pilze. Darüber hinaus enthält Aloe vera auch Salicylsäure, die die Bildung von schmerzauslösenden Stoffen hemmt.

Aloe ist nicht gleich Aloe

Ganz entscheidend für die Qualität der Produkte ist die Art der Verarbeitung und wie das wertvolle Gel gewonnen wird. Ein Aloe-Blatt besteht innen aus einer geleeartigen Masse und außen aus einer stabilen Blattrinde. Dabei ist wichtig, dass das reine, sauber aus dem Blatt ausgeschälte Aloe vera-Gel keine Anteile von Blattgrün und Blattrinde enthält. Denn direkt unter der Blattschale sitzt das so genannte Aloin, ein Stoff mit abführender Wirkung. Das Gel zu gewinnen und zu stabilisieren machte lange Zeit Probleme: Ist das weißlich-durchsichtige Gel der Aloe vera-Pflanze länger als vier Stunden ungeschützt dem Luftsauerstoff ausgesetzt, verliert es an Nährwert. Das Aloe vera-Gel muss daher stabilisiert werden, damit es so frisch erhalten bleibt, wie es aus dem Blattmark gewonnen wurde. Bei diesem Stabilisierungsprozess dürfen weder Hitze noch aggressive Chemikalien zur Anwendung kommen, da auch diese die Komponenten des Gels zerstören würden. Auf die Haut aufgebracht, dringt das Pflanzengel tief ein und versorgt die Zellen mit seinen vielfältigen Wirkelementen. Das Gel pflegt und versorgt die Haut mit Nährstoffen, die sie täglich braucht. Es spendet und bindet Feuchtigkeit in der Haut, strafft und glättet sie. Die natürliche Zellerneuerung wird durch Aloe vera-Gel aktiviert, dadurch bleibt die Haut länger jung und geschmeidig. Aloe vera-Gel hilft bei Rötungen, Reizungen, Unreinheiten und schützt vor Sonnenbrand. Selbst bei Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte soll das frische Pflanzen-Gel in der Lage sein, die Haut wieder zu regenerieren.

Aloe vera kann auch innerlich als Saft angewendet werden. Erfolge werden bei verschiedenen Erkrankungen beschrieben: bei Geschwüren, bei bakteriellen Infektionen, bei Akne und Haarausfall, bei Arthritis, Arteriosklerose und bei Immunschwäche. Aloe vera-Trinksaft wirkt gut als Schleimhautschutz. Bei optimaler Qualität des Saftes können sich die Schleimhäute wieder nahezu vollständig regenerieren. So wurden Erfolge bei Krebspatienten erzielt, deren Schleimhäute im Rahmen einer Strahlen- oder Chemotherapie besonders strapaziert sind. Diabetiker, die naturbelassenenen Frischpflanzensaft trinken, berichten, dass sich der Insulinbedarf reduziert.

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