In den freiverkäuflichen Medikamenten zur Behandlung von leichten bis mäßig starken (Kopf)schmerzen und Fieber werden in der Regel die folgenden drei Wirksubstanzen eingesetzt:
Acetylsalicylsäure (ASS) z.B. in Aspirin:
Dieser seit über 100 Jahren bekannte Wirkstoff wird bei leichten bis mittelstarken Schmerzen empfohlen und hat überdies eine entzündungs- hemmende Wirkung. Bei Menschen mit empfindlichem Magen-Darm-Bereich kann es zu Unverträglichkeiten kommen.
Paracetamol z.B. in Benuron:
Paracetamol wird ebenfalls seit geraumer Zeit für die Schmerzbekämpfung eingesetzt. Paracetamol ist nicht einpfehlenswert für Personen, die Leberfunktionsstörungen haben.
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Ibuprofen z.B. in Dolormin:
Wird ebenfalls bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber verabreicht. Der Wirkstoff gilt als besonders geeignet bei Regel- und Zahnschmerzen.
Diese Wirkstoffe werden, von Medikament zu Medikament unterschiedlich, als Einzelsubstanzen oder in unterschiedlicher Kombination als so genannte Kombi- nationsschmerzmittel eingesetzt.
Seit einigen Jahren gibt es viele Schmerzmittel auch als Brausetabletten. Sie wirken in der Regel schneller und sind dafür auch etwas teurer.
In Kombinationspräparaten werden die einzelnen Wirkstoffe miteinander in niedrigerer Dosierung kombiniert (z. B. Paracetamol und ASS). Teilweise werden weitere Substanzen zugefügt am häufigsten Coffein.
Für solche Kombinationen spricht: Durch Kombination der Wirkstoffe kann die Dosis der einzelnen Substanzen reduziert werden - die möglichen Nebenwirkungen der einzelnen Stoffe sind dementsprechend geringer. Auch scheint die Kombination der unterschiedlichen Wirkstoffe in einigen Fällen wirksamer den Schmerz zu bekämpfen als eine Substanz allein. Auch das zugesetzte Coffein unterstützt die schmerzlindernde Wirkung.
Dagegen spricht: Kombipräparate, vor allem mit dem Zusatz Coffein (euphorisierende Wirkung) scheinen ein höheres Abhängigkeits- und somit Missbrauchspotential zu haben. Sie werden häufig als Ursache des medikamenteninduzierten Kopfschmerzes angesehen. Dazu kommt: Je mehr Substanzen in einem Mittel kombiniert werden, desto unübersichtlicher ist die Zahl der Neben- und Wechselwirkungen - besonders, wenn noch andere Medikamente eingenommen werden.
Kombinationspräparate werden besonders häufig im Zusammenhang mit den Folgewirkungen von Schmerzmittelmissbrauch genannt.
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