Tee schützt vor Karies
 


Trinken Sie in einer Arbeitspause oder zum Ausklingen nach Feierabend gerne in Ruhe eine Tasse frisch gebrühten schwarzen Tee? Dann tun Sie damit Ihren Zähnen etwas Gutes. Denn Tee ist, wie wissenschaftliche Studien ergeben haben, reich an zahnschützenden Fluoriden. Ein Kilo trockene Teeblätter enthält im Schnitt 238 Milligramm der vor Karies bewahrenden Substanz. Pro Liter aufgebrühten Tee sind abhängig von der der Sorte teils mehr als drei Milligraimm Fluorid gemessen worden, berichten Lebensmittelchemiker. Zum Vergleich: Vier Gramm fluoridiertes Speisesalz enthalten davon etwa ein Milligramm.

Aber nicht nur wegen des Fluorides ist Tee für die Zähne gesund, sondern auch wegen der darin enthaltenen Polyphenole. Schwarzer Tee ist reich an diesen auch als Tanninen bezeichneten Substanzen. Sie hemmen das im Speichel vorhandene Enzym Amylase, welches Stärke aus klebrigen Speiseresten in Malzzucker umbaut. Zucker jedoch ist nötig, damit Kariesbakterien aggressive Säure bilden können. Die Polyphenole im Tee tragen somit dazu bei, den Erregern der Zahnfäule das zerstörerische Handwerk zu legen. Das wurde in wissenschaftlichen Tests eindeutig belegt. Bei Testpersonen hatte sich nach dem Genuss von Süßigkeiten in der Mundhöhle deutlich weniger zahnschädlicher Zucker gebildet, wenn sie den Mund 30 Sekunden lang gründlich mit Tee gespült hatten.