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Allein in Deutschland sind etwa 6 bis 8 Millionen Menschen von Osteoporose betroffen. Schätzungen zufolge erkrankt jede dritte Frau im Lauf ihres Lebens an dem im Volksmund "Knochenschwund" genannten Abbau von Knochenmasse, bei dem die Knochen durch zunehmende Entkalkung an Substanz und Festigkeit verlieren. Aber auch jeder 6. Mann über 50 trägt das Risiko, dass die Knochen spröde werden und leicht brechen. Wird der Knochenstoffwechsel jedoch frühzeitig mit den richtigen Substanzen positiv beeinflusst, muss es gar nicht erst so weit kommen. Bei der Vorbeugung spielt die richtige Ernährung und vor allen Dingen eine ausreichende Versorgung mit Calcium eine wesentliche Rolle. Denn Calcium ist das wichtigste Mineral zur Erhaltung der Knochenmasse. Es ist der Hauptbestandteil des menschlichen Skeletts und sorgt für die Festigkeit der Knochen. Obwohl der Calcium-Gehalt im Blut des Menschen nur 0,1 g pro Liter beträgt, speichert ein erwachsener Körper rund 1 bis 1,5 kg Calcium in seinem Knochengerüst. Die Calciumzufuhr erfolgt über die Nahrung ins Blut, von dort aus wird das Calcium in den Knochen gespeichert.
Wird dem Körper nicht genügend Calcium zugeführt, beginnt der Organismus, das in den Knochen eingelagerte Calcium herauszulösen. Die regelmäßige Versorgung mit Calcium sorgt dafür, dass den Knochen dieses Mineral stets in ausreichender Menge zur Verfügung steht, und verhindert, dass der Körper die wertvolle Substanz den Knochen entzieht. Als Richtwerte für eine positive Calcium-Bilanz gilt beim Erwachsenen ein Bedarf von 1000 mg pro Tag, für Frauen nach Erreichen der Wechseljahre und für ältere Männer ein Bedarf von 1300 bis 1500 mg.
Calcium-Lieferanten in unserer Nahrung sind in erster Linie Milch und Milchprodukte wie Käse, Quark und Joghurt. Auch mit Gemüse (z.B. Grünkohl, Fenchel und Brokkoli) kann dem Körper Calcium zugeführt werden. Problematisch sind allerdings die Mengen: Ein Glas Milch oder eine ganze Flasche calciumreiches Mineralwasser enthalten nur etwa 200 mg des wichtigen Stoffes. Das macht deutlich, wie schwierig es ist, allein durch die Ernährung den Calcium-Haushalt im positiven Bereich zu halten. Da auch ein gesunder älterer Mensch die täglich empfohlene Calciummenge normalerweise durch den Verzehr calciumhaltiger Nahrungsmittel kaum abdecken kann, ist eine gezielte Nahrungsergänzung empfehlenswert.
Für eine optimale Aufnahme von Calcium muss dem Körper außerdem genügend Vitamin D zur Verfügung gestellt werden. Schon ein geringer Mangel an Vitamin D hat Auswirkungen auf die Einlagerung von Calcium im Knochen. Gerade ältere Menschen leiden jedoch häufig an einem Mangel an Vitamin D. Hier sind die in jeder Apotheke erhältlichen Kautabletten, die sowohl Calcium als auch Vitamin D enthalten, eine sinnvolle und hilfreiche Lösung. Sie dienen nicht nur als Basistherapie bei einer bereits bestehenden Osteoporose, sondern auch zur frühzeitigen und wirkungsvollen Vorbeugung gegen das Entstehen der Krankheit. In klinischen Studien hat sich erwiesen, dass durch die Einnahme von Calcium plus Vitamin D eine Abnahme der Knochendichte verhindert und das Risiko von Frakturen und Brüchen deutlich gesenkt werden kann.
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