| Mund- und Zahnhygiene | |
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Gesunde Zähne sind ohne Zweifel ein Glück. Wenn man mit den Schneidezähnen von Brotkrusten, Karotten oder Äpfeln sorglos abbeißen und mit Hilfe der Backen- und Mahlzähne zerkleinern kann, dann bedeutet das, dass der wichtige erste Teil der Nahrungsaufbereitung funktioniert. Doch gesunde Zähne gibt es nicht umsonst. Nur wer sich von Kindheit an um eine konsequente Pflege und ein vernünftiges Verhalten in bezug auf Mundhygiene kümmert, hat eine Chance, auch als Fünfzig- und Sechzigjähriger noch seine eigenen Zähne benutzen zu können. Schon vor der Geburt werden die Weichen für die Zahnanlage gestellt. Das Milchgebiss muss bereits gut gepflegt werden, um Folgeschäden vermeiden. Für den Erhalt der bleibenden Zähne ist die richtige und regelmäßige Reinigung ganz wichtig. Zähne und Zahnfleisch sind von Natur aus eigentlich so beschaffen, dass sie ein ganzes Leben lang halten sollten. Die hohe Lebenserwartung der Menschen und die kalorienreiche Nahrung mit hohem Fett- und Zuckeranteil verlangen vom Gebiss allerdings eine hohe Widerstandskraft. Regelmäßiges Putzen, am besten nach jeder Mahlzeit, ist das A und O der Zahnpflege. Wichtig ist das regelmäßige Erneuern der Bürste und die richtige Putztechnik. Zusätzliche Erfolge können durch den Einsatz einer Munddusche erreicht werden. Mundhygiene und Ernährung entscheiden über Karies und Paradontose Doch genauso wichtig wie die Mundhygiene ist die Ernährung: Zucker ist der Hauptfeind gesunder Zähne, denn die Bakterien der Mundhöhle verwandeln ihn zu Säuren. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz an und es kommt zur Karies. Mangelnde Pflege und zu weiche Nahrung führen auch zur zweiten Bedrohung für den Zahn: Parodontose. Paradentose ist der Schwund des Zahnhalteapparates, der meist mit Entzündungen beginnt und sich mit einem Zurückweichen des Zahnfleisches fortsetzt. Die Zahnhälse werden sichtbar - schlimmstenfalls fallen die Zähne aus. Karies ist eine Infektionskrankheit. Bestimmte Bakterien, die regulär in der Mundhöhle verkommen, wandeln Zucker zu Stoffen um, die sich am Zahnschmelz anheften. Dort lagern sich diese Stoffe als Beläge ab, die mit der Zeit (in der nicht geputzt wird) immer dicker und härter werden und den Bakterien ein gemütliches Zuhause bieten. Man bezeichnet diese Beläge als "Plaques", wenn sie durch die Einlagerung von Kalzium verhärten, spricht man von Zahnstein. Zudem produzieren die Bakterien aus Zucker auch schädliche Säuren, die den Zahnschmelz in der typischen Art angreifen und zu Löchern führen. Ob Karies, oder Parodontose - helfen kann hier nur der Zahnarzt. Ihr Zahnarzt berät Sie zu Füllungen, Kronen, Brücken, Inlays oder speziellen Parodontose-Behandlungen. Entscheidend ist vor allem das regelmäßige Putzen der Zähne. Wichtig ist aber auch die Verwendung einer Zahncreme, die die Zähne möglichst schonend reinigt. Hierfür sind spezielle Zahncremes erhältlich, die auch die Abgabe von Schwermetallen aus Amalgamfüllungen beim Zähneputzen reduzieren oder sogar ganz verhindern. www.arztnetzberlin.de - Ärzte schnell und komfortabel finden |