Powerdrink Molke
 


Ob als Getränk oder als Pulver - Molkeprodukte bringen ihren Köper wieder in Hochform

Schon im 19. Jahrhundert pilgerten Heerscharen von Gesundheitssuchenden in Molkenkurorte, um zu neuen Kräften zu kommen, darunter auch das österreichische Kaiserpaar "Sissi" und Franz Joseph. Heute kommt die Molke durch die Fitness- und Wellnesswelle wieder zu neuen Ehren. Zu Recht: Denn die darin enthaltenen Eiweiße zählen auf Grund ihrer Zusammensetzung zu den hochwertigsten für die Ernährung. Die Güte des Molkeeiweißes liegt noch über der von Eiern, Fleisch oder Fisch. Molke enthält im Gegensatz zu anderen Eiweißlieferanten keine Purine. Das sind zelleigene Substanzen, die in Harnsäure umgewandelt werden. Daher ist Molke eine gute Proteinquelle für Menschen mit erhöhten Harnsäurewerten wie Gichtkranke.

Molke-Drinks sind zudem reich an B-Vitaminen, die die Energieversorgung des Körpers verbessern. Mit einem Liter Süßmolke lassen sich 30 Prozent des täglichen Bedarfs an Vitamin B12 decken (so viel wie in 100 Gramm Schweineschnitzel). Vegetarier können das Vitamin B12 praktisch nur aus Molke und Milch oder aus vergorenem, geschroteten Getreide beziehen. Sonst kommt es nur in Fleisch in höheren Konzentrationen vor.

Ideal zum Abnehmen

Ein Liter Süßmolke enthält über 60 Prozent des täglichen Bedarfs an Calcium, ohne dabei - wie die Milch als ebenso wichtige Calciumquelle - kalorien- und fettmäßig zu Buche zu schlagen. Der Fettgehalt der Molke beträgt nur etwa 0,2 Prozent. Weil Molke eine hohe Nährstoffdichte im Verhältnis zu ihrem Kaloriengehalt hat, eignet sie sich auch sehr gut für eine Reduktionsdiät: Während einer Fastenkur mit Molke schmilzt das Fett und nicht das Muskeleiweiß. Außerdem wirkt Molke durch ihren hohen Kalium- und niedrigen Natriumgehalt entwässernd und verringert so den Gewebsdruck auf die Blutgefäße, was sich wiederum blutdrucksenkend auswirkt.

Gute Verdauung garantiert

Nicht zuletzt sorgt der Milchzucker in der Molke für einen gesunden Darm. Aus Milchzucker wird nämlich rechtsdrehende Milchsäure gebildet, die dem Darm zu einem sauren Milieu verhilft. Dieses fördert das Wachstum nützlicher Darmbakterien. Wer allerdings an einer Milchzucker-Unverträglichkeit leidet, sollte auf Molke besser verzichten. Sonst kann es zu Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall kommen.