| Fitness in den eigenen vier Wänden | |
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Bei Wind und Wetter draußen zu joggen oder zu radeln mag nicht jeder. Auch das Gewichte Stemmen in einem Studio ist nicht jedermanns Sache. Aber es geht ja auch anders. Mit Trainingsgeräten für zu Hause können Sie ihre Fitness erhalten und aufbauen. Doch welches Gerät ist das richtige? Es kommt darauf an, was man mit dem Training erreichen will. Wer etwas für sein Herz-Kreislauf-System tun will, braucht andere Geräte als jemand, der vor allem die Muskulatur stärken möchte. Das Angebot an Apparaten für beide Trainingsziele ist kaum noch zu überschauen: "Stepper", mit denen Treppensteigen simuliert wird, Laufbänder, "Walker", auf denen die Arme und Beine wie beim Skilanglauf bewegt werden, Hantelbänke, Multifunktionsmaschinen und und und... Damit fällt der Start leicht Und schließlich sind da noch immer die "Klassiker" unter den Trainingsgeräten - das Heimfahrrad und die Rudermaschine. Mit beiden kommen auch Anfänger rasch zurecht, ohne erst komplizierte Bewegungsabläufe üben zu müssen. Das Fahrrad ist gut geeignet, wenn Sie bevorzugt etwas für Herz und Kreislauf, also für Ihre Kardiofitness tun wollen. Doch sollten Sie nicht irgendein Gerät kaufen. Bei einfach konstruierten Standfahrrädern ist zum Beispiel der Tretwiderstand zwar anfangs oft recht gut zu dosieren. Manchmal kommt es dann aber bereits nach sehr kurzer Zeit zu mechanischen Problemen in der Einstellung. Es lohnt sich also, auf Qualität zu achten. Wichtig dabei: Jedes Trainingsgerät sollte mit TÜV-Siegel und mit der "GS"-Plakette für geprüfte Sicherheit versehen sein. Bei den Standfahrrädern wird zwischen zwei Typen unterschieden: den einfachen Heimtrainern, auf denen recht unkontrolliert gestrampelt wird, und den deutlich aufwendigeren Ergometern. Bei diesen Maschinen ist der Widerstand exakt einzustellen, die Tretleistung wird auf einem Display in Watt angezeigt und meist auch die Pulsfrequenz beim Training. Heimtrainer oder Ergometer? Für gesunde junge Leute ist ein Heimtrainer durchaus zur Fitnessverbesserung geeignet. Älteren Personen, die lange nicht trainiert haben, und die Herz-Kreislauf-Probleme haben, wird aber zum Ergometer mit Pulskontrolle geraten. Einige Geräte haben elektronische Programme, mit denen nach anerkannten Regeln die für Gesunde passende Herzschlagrate beim Training festgelegt wird. Wer aber das Gefühl hat, nicht zu wissen, wie er sich beanspruchen darf, der sollte zu einem sportmedizinisch ausgewiesenen Arzt gehen, um die für ihn richtige Trainings-Pulsfrequenz zu ermitteln. Ebenfalls gut für die Kardiofitness, aber zusätzlich auch für die Kraft, ist Training mit dem Rudergerät. Dabei wird die Kondition trainiert. Die Muskeln an den Beinen, dem Po, dem Rücken, der Schulter und den Oberarmen werden gleichzeitig gestärkt. Auch hier gilt: Seien Sie eher zurückhaltend bei Billigangeboten. Gehen Sie lieber zum Fachhändler, lassen Sie sich beraten und probieren Sie verschiedene Maschinen aus. Nur kein falscher Ergeiz Achten Sie darüber hinaus darauf, dass dem Trainingsgerät eine genaue Übungsanleitung beiliegt. Halten Sie sich an die Hinweise zum Aufbau und zur Steuerung des Trainings. Legen Sie nicht einfach mit der Gewalt los. Fangen Sie behutsam an zu rudern und steigem Sie erst die Dauer, dann die Intensität allmählich und streng nach Plan. Gerade als Anfänger sollte man sich nicht extrem belasten. Das Ziel ist schließlich ein sanftes, gesundheitsorientiertes Fitnesstraining, das auch auf Dauer Spaß macht. www.arztnetzberlin.de - Ärzte schnell und komfortabel finden |