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Mit Fisch auf dem Speiseplan treffen Sie nicht nur am Aschermittwoch eine gute Wahl
Das Institut für Biochemie und Technologie der Bundesforschungsanstalt für Fischerei stellt dem Nahrungsmittel Fisch ein gutes Zeugnis aus. "Mit Fisch steht dem Verbraucher ein gesundes und nur gering belastetes Lebensmittel zur Verfügung", so das Resümee umfangreicher Untersuchungen der wichtigsten Speisefische.
Dass die Meeresverschmutzung bei den meisten Fischen so wenig Spuren hinterlässt, hat verschiedene Gründe: Rückstände wie chlorierte Kohlenwasserstoffe oder Dioxine reichern sich vor allem im Fettgewebe an. Der Fettgehalt ist bei vielen Konsumfischen, etwa Kabeljau, Rotbarsch oder Seelachs, im essbaren Anteil aber relativ niedrig. Fische mit hohem Fettgehalt wie Hering und Makrele wachsen schnell und werden häufig schon als relativ junge Tiere gefangen. Außerdem stammt ein Großteil der für den deutschen Markt gefangenen Fische aus küstenfernen, wenig verschmutzten Gewässern. Auch die Quecksilberbelastung bei Thunfisch hat sich deutlich verringert, seitdem überwiegend jüngere Tiere verarbeitet werden.
Gründe, öfter mal Fisch aufzutischen, gibt es genug: Kabeljau, Rotbarsch und Seelachs sind die besten Jodlieferanten. Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren in Seefischen wie Lachs, Hering und Makrele hilft die Blutfettwerte zu senken. Seefisch enthält außerdem wertvolles Eiweiß und im Allgemeinen recht wenig Fett. Die meisten Fischsorten sind leicht verdaulich, lassen sich vielseitig zubereiten und schmecken hervorragend.
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