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Allgemeine Maßnahmen und Antiallergika machen den Heuschnupfen erträglich
Noch gibt es keine Entwarnung für die Heuschnupfen-Leidenden. Die Pollen fliegen noch bis in den Herbst. Allerdings nehmen die Beschwerden für viele Betroffene ab. Denn die meisten bekommen ihre laufende Nase und roten Augen von den früh blühenden Bäumen wie Birke, Erle und Haselsträuchern. Deren Blühzeit ist jetzt vorbei. Im Juni quälen eher die Pollen der Süßgräser und die von Getreidearten - Roggenpollen steht hier auf der Häufigkeitsliste ganz oben. Im Spätsommer beginnt die Saison der Kräuterpollen, allen voran der Beifuß, die entsprechend sensibilisierten Menschen zu belästigen. Und die Kräuter blühen je nach Witterung bis weit in den Herbst.
Aber es gibt Hilfe für Pollenallergiker: Moderne, nicht müde machende Antihistaminika stoppen die laufende Nase und das Niesen. Ein neues rezeptfreies Präparat in der Apotheke ist Lorano, das den bewährten Wirkstoff Loratadin enthält. Eine Tablette am Tag ist in der Regel ausreichend. Bei geröteten, tränenden Augen bringen auch antiallergische Augentropfen Linderung. Bei der Anwendung von Augentropfen ist jedoch die bei den meisten Präparaten nur kurze Haltbarkeit zu beachten.
Es gibt auch einige Tricks, die die Wirkung der Antiallergika unterstützen. So gilt es vor allem die Pollenmenge in der Atemluft niedrig zu halten. Dazu kann man das Auto mit speziellen Pollenfiltern ausrüsten oder wenigstens die Lüftung ausschalten, wenn man durch Wiesen und Felder fährt. Auch im Schlafzimmer sollten die Pollen reduziert werden. Das heißt, man sollte die Kleidung, an der die reizauslösenden Partikel haften, besser im Bad ausziehen und nicht vor dem Bett. Die Haare sollten ausgespült werden und auch das Fenster sollte über Nacht besser geschlossen bleiben. Denn nachts senken sich bei abkühlender Luft die Pollen wieder ab, die tagsüber mit der warmen Luft aufgestiegen waren.
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